Über mich
Ich möchte hier meinen Weg zum Geistigen Heilen kurz beschreiben.
Ich wurde 1962 geboren. Während meines Studiums, zum Maschinenbau- Ingenieur, konnte ich mehrere Feriensemester in Anspruch nehmen. In diesen freien Semestern, ab 1987, reiste ich um die Welt, insbesondere nach Asien. Dort suchte, und fand ich, Tai Chi-, Qi Gong- und Kung Fu-Meister. Einen spirituellen Lehrer suchte ich ebenso, welchen ich Jahre später in Deutschland fand.
Im St. Benedikt in Würzburg fand im Spätsommer 1985 ein Tag der offenen Tür statt. Meine Tante, die dort Ikebana - Kurse (japanische Blumensteckkunst) und Kontemplationskurse (christlicher Meditationsweg) besuchte, lud mich und meine Familie zu diesem Tag der offenen Tür ein. Dort bekam ich den ersten Kontakt zum Tai Chi (deutsche Umschreibung: Schattenboxen). Ein paar Wochen später besuchte ich meinen ersten Tai Chi Kurs. Seitdem praktiziere ich Tai Chi, seit einigen Jahren unterrichte ich auch. Mein erster Tai Chi Lehrer praktizierte Zazen (japanisch - Sitzen in Stille), die Meditation war ein fester Bestandteil seiner Kurse . Sein Zazen-Lehrer war Pater Willigis Jäger. Seitdem übe ich regelmäßig Zazen. Willigis Jäger gründete 1983 das Haus St. Benedikt und unterrichtete dort Kontemplation und Zazen. Seit 2003 unterrichtet Willigis Jäger am Benediktushof in Holzkirchen.
Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in China 1992, wo ich Tai Chi, Qi Gong (chinesische Heilgymnastik) und Kung Fu (chinesische Kampfkunst) studierte, fand ich den ersten Kontakt zum Geistigen Heilen. Ein befreundeter Student stellte mich dem Qi Gong und Tai Chi Meister Yuwen Ru vor. Meister Ru behandelte mich mit seiner Qi Gong Heilmethode. So etwas hatte ich noch nie zuvor erlebt. Meister Ru hielt seine Hände an verschiedenen Stellen über mich und ich spürte wie ein warmer Energiestrom durch meinen Körper strömte. Das gesundheitliche Problem, weswegen ich ihn besuchte, verschwand nach zwei Sitzungen. So oft es mir möglich ist besuche ich Meister Ru, seit 1998 in Amerika, um meine Tai Chi Praxis und das Handauflegen weiter zu vertiefen. Meister Ru erkannte meine Begabung für das Geistige Heilen und empfahl mir zu praktizieren.
Seit 1985 meditiere ich regelmäßig und seit 2002 praktiziere ich Zazen bei dem Zen-Meister Willigis Jäger und Doris Zölls. Ich durfte tiefe Erfahrungen machen. Dies hilft mir das Handauflegen immer mehr zu verfeinern.
Während des Handauflegens begebe ich mich auf eine Bewußtseinsebene in der Ruhe, Frieden und Harmonie herrschen. Von dort kommt die Kraft, die die Selbstheilungskräfte aktiviert und zu Heilungen führen kann. Diese Kraft, die Ruhe und der Frieden kann vom Klienten bewußt erfahren werden.
Persönliche Gedanken zum Thema "Heilen"
Das Wort "Heil" verstehe ich so. Körper, Seele und Geist sind in Harmonie und vollständig . Wenn der Mensch heil ist fühlt er sich wohl, und erfreut sich einer guten körperlichen und geistigen Gesundheit.
Der Heiler hilft, wenn Körper, Seele und Geist aus dem Gleichgewicht geraten sind, die Harmonie und somit die Gesundheit wieder herzustellen. Durch die "Energie" die durch den Heiler strömt, wird eine Kraft und eine Information, an den aus dem Gleichgewicht geratenen Menschen, übertragen. Diese "Energie" stimuliert die Selbstheilungskräfte des Patienten und hilft ihm wieder gesund zu werden.